Von Mexiko-Stadt aus fahren regelmässig Linienbusse (Pullmann) nach
Xalapa, sowohl vom Flughafen direkt oder dem grossen Busbahnhof TAPO, D.F., z.B. die Linie ADO oder AU, ebenso vom Hafen
Veracruz aus. In Xalapa (auch Jalapa geschrieben), der Hauptstadt des
Bundestaates Veracruz, heisst der Busbahnhof CAXA.
Die lokale Buslinie Excelsior bedient ab der Endstation “Los sauces” in Xalapa
die Route nach Xico täglich, etwa alle fünfzehn Minuten zwischen 5:00 Uhr früh
bis 23:30 Uhr nachts. Zwischen CAXA und Los Sauces nimmt man der Bequemlichkeit
halber ein Taxi, das recht günstig ist.
Im eigenen Fahrzeug
Xico ist von Xalapa aus in 20 Minuten, oder bei dichter Verkehrslage in 30
Minuten zu erreichen, wobei man 19 km überbrückt. Die vierspurige
Schnellstrasse Richtung Xico verbindet zunächst Xalapa und Coatepec mit den
ersten acht Kilometern. Umgehungsautobahnen von Xalapa und Coatepec sind
teilweise schon in den Bauvorbereitungen, bis zur Realisierung wird es noch
dauern. Nach Durchquerung von Coatepec geht der Weg an Zimpizahua vorbei nach
San Marcos, eine kleine Ortschaft, die man der Hauptstrasse entlang durchkreuzt
und die recht enge Bundesstrasse führt einen dann – am Hotel Hacienda Xico Inn
vorbei – bis nach Xico.
Geografische
Lage von Xico
Xico ist als Region der Kultur
und des Abenteuers bekannt. Es handelt sich um eine berige Gegend am Fusse des
Naucampatepetl oder Cofre de Perote mit einem Umfang von 176.85 qkm. Das
kleine, romantisch koloniale und saubere Städtchen gehört zur Gruppe “Edelsteine
des Bundesstaates Veracruz” und “Magische Siedlungen Mexikos”, mit
durchschnittlichen 1320 müM.
Geografisch gesehen finden wir
Xico auf den Koordenaten 19º 25'
30" de altitud norte und 2º 08'
15" de longitud östlich von Mexiko-Stadt; mit einer Distanz von 19 km südlich von
Xalapa, der Hauptstadt des Bundesstaates Veracruz. Xico ist mit der Nummer 92
unter 212 veracruzer Gemeindebezirken registriert.
Das teilweise subtropisch
gemässigte und feuchte Klima ist stark wechselhaft mit einer durchschnittlichen
Jahrestemperatur von 19 Grad Celcius. Seit Vorzeiten war die Gegend bekannt als
mystische Bergnebelwaldzone. Der mesofile Baumwuchs mit millionen Jahre
vorherrschender Farnvegetation ist durch ständige Rodungen vom Aussterben
bedroht.
Die
dominante Vegetationsart der
Gemeinde Xico ist Laubwald, versetzt mit Büschen, Farnen,
subtropioschem Obst, Kaffee und einheimische Nadelhölzer mit hohem
Baumwuchs. Die natürliche Fauna wird
beherrscht von Wildtieren, wie z.B. Berghasen, Mapache, Fuchs, Koyote,
Mandril,
Tlacuache (Opossum), Gürteltier, Eichhörnchen und wird bereichert durch unzählige Vogelarten
sowie besonders interesante Insektenarten.
Die
Gemeinde Xico hat seit vorspanischen Zeiten unverändert natürliche
Grenzen durch zwei Flüsse: im Norden der Fluss Huehueyapam der
gleichzeitig die Grenze zur benachbarten Gemeinede Coatepec bildet, und
im Süden der Fluss Xoloapam, teilweise auch Texolo genannt, mit Grenze
zu den Gemeinden Ayahualulco und Teocelo. Die von vielen Schluchten
gezeichnete Gegend hat unzählige Subklimatas im Bereich von 700 bis
3000 Höhenmetern, die einer Unmenge an Artenvielfalt Platz
bietet.